Erstellen Sie Ihre eigene Erfolgsmischung:

Schritt 1: Motivation.

Ich muss das Ende der „Work-Life Balance“ verkünden. Ihr Platz auf dem Thron des Zeitmanagements wurde von dem „Work-Life-Blending“ übernommen. Warum? Weil wir nach Expertenberichten die Vorstellung eines ausgeglichenen Arbeitslebens zugunsten einer „Mischung“ von Privat- und Arbeitsleben aufgegeben haben.

Dies ist sinnvoll. Die Work-Life-Balance war für den ambitionierten Alpha-Unternehmer immer ein Luftschloss. Das Work-Life-Blending dagegen ist angesichts der uns heute zur Verfügung stehenden Technologie tatsächlich machbar. Sie müssen natürlich gut damit umgehen können, damit das Ganze auch funktioniert.

Eine andere Art von normal

Beim Work-Life-Blending geht es darum, die Wände zwischen Haus und Büro einzureißen. Sie erledigen Privates bei der Arbeit und Arbeitsangelegenheiten zu Hause. Und das ist der entscheidende Punkt: Niemand – nicht Ihr Partner, nicht Ihr Chef, nicht Ihr Kunde und nicht einmal dieser schreckliche Kollege, der immer versucht, Ihnen eins auszuwischen – zuckt dabei auch nur mit der Wimper.

Und mehr noch, wie gut Sie in Ihrem Job sind, hängt nicht mehr von der Anwesenheit am Arbeitsplatz ab (wie viele Stunden Sie an Ihrem Schreibtisch sitzen), sondern von der Realität (davon, wie viel Sie tatsächlich tun, von Ihrer Produktivität).

Jeder Betrieb oder jeder Arbeitgeber, der wirklich hinter dem Work-Life-Blending steht, muss lernen, seinen Mitarbeitern zu vertrauen. Die Mitarbeiter wiederum benötigen die emotionale Intelligenz – und das Selbstinteresse –, dieses Vertrauen zu erwidern und zu liefern, was von ihnen erwartet wird. Und dann noch mehr.

Auch aus organisatorischer Sicht entspricht dies dem gesunden Menschenverstand. Angesichts der Technik, mit der mittlerweile jeder ausgestattet ist, wird niemand sein Privatleben für acht Stunden ausschalten. Arbeitgeber, die dies naiverweise verlangen, sind weltfremd.

Angenommen, emotionale Intelligenz (Selbstdisziplin, Selbstbewusstsein und Empathie) sind für Sie für das richtige Work-Life-Blending unerlässlich, wie kann dieses dann erreicht werden? Wie bereits erwähnt, ist Ihre Motivation eine der wichtigsten Säulen.

Mehr von dem tun, was Sie lieben

Damit kommen wir zur Frage: Was motiviert Sie? Wenn Sie die folgenden drei Aussagen über einen Teilaspekt Ihres Jobs treffen können oder sogar über den Job selbst, dann könnte man sagen, dass Ihr Job ein Motivator in Ihrem Leben ist:

  • Sie freuen sich auf Ihren Arbeitsalltag
  • Sie ziehen Kraft aus Ihrer Arbeit
  • Sie reden gerne über Ihre Arbeit und strahlen so richtig dabei.

Wenn Sie erkannt haben, was „es“ ist, das Ihnen gefällt (und es kann auch mehr als eines sein), ist es an der Zeit, tiefer in die Arbeit einzusteigen und das Umfeld neu zu gestalten.

„Job-Bildhauerei“, wie es manchmal genannt wird, ist für Unternehmen und Mitarbeiter gleichermaßen vorteilhaft. Die Ausrichtung der Aufgaben eines Teammitglieds mit ihren Beweggründen kann die Moral, Loyalität und Produktivität steigern.

Bei der Bildhauerei dreht sich alles um Nuancen. Fragen Sie sich, ob es etwas gibt, was sie reduzieren möchten oder lieber an jemand anderen delegieren, jemand, der die Aufgabe sogar gerne übernehmen würde. Gibt es eine Möglichkeit, Dinge zu ändern, die Sie nicht mögen, um durch sie nicht mehr demotiviert zu werden? Und gibt es Aufgaben, die Sie hinzufügen können, um Ihre Motivation zu erhöhen? Sie wissen, was Sie glücklich macht. Es liegt an Ihnen, die Änderungen anzustoßen, die für mehr Motivation in Ihrem Beruf sorgen.

Aufrechterhaltung Ihrer Motivation

Motiviert bleiben ist die nächste Herausforderung. Es geht schnell, dass Dinge schal werden. Hier sind ein paar Tipps, um Ihre Mischung frisch zu halten:

Nehmen Sie sich Zeit, die gemachten Fortschritte zu genießen. Bereuen Sie nichts. Betrachten Sie jeden Fehler als eine Lektion.

Bleiben Sie fokussiert auf Ihre Strategie. Verlieren Sie sich nicht im Detail. Visualisieren Sie die Zukunft und das größere Ganze. Notieren Sie Ihre Ziele und fragen Sie sich regelmäßig, ob Sie durch Ihre Arbeit diesen Zielen näher kommen.

Treiben Sie Sport. Sport ist nicht nur gut für Sie, baut Stress ab und belebt den Körper, er ist auch eine andere Form der persönlichen Entwicklung. Aber bitte wählen Sie eine Sportart aus, die Sie genießen und die Sie motiviert. Nicht die Art von Sport, von der Sie denken, dass Sie sie unbedingt machen müssen. Das wäre wie der falsche Beruf.

Verbringen Sie Zeit mit Freunden oder Ihrer Familie. Geben Sie nicht Ihr Hobby auf. Eine geistige Pause von den Herausforderungen im Büro zu nehmen, ist von wesentlicher Bedeutung, auch wenn Sie diese Herausforderungen reizen. Eine Pause eröffnet Ihnen eine neuen Blick. So können Sie frisch und gestärkt ins Gefecht zurückkehren.

Seien Sie offen. Machen Sie neue Erfahrungen. Und verlassen Sie Ihre Komfortzone. Sie werden staunen, wo Sie weitere Inspiration und Motivation finden können.

Seien Sie mutig. Bleiben Sie nicht in einem Unternehmen, an das Sie nicht glauben. Wenn Sie dort keine Zukunft sehen, bezweifle ich, dass es eine gibt. Sich unterbewertet zu fühlen, ist einer der größten Demotivatoren.

Wenn Sie aber stolz auf das Unternehmen sind, für das Sie arbeiten, und es Ihnen ermöglicht, eine richtige, befriedigende Arbeit zu leisten, in einer Umgebung, die das Beste aus Ihren Fähigkeiten macht und Ihnen hilft, Ihr Potenzial zu verwirklichen, dann sind Sie auf einem sehr guten Weg. Ach ja, würden Sie mir, ähem, bitte kurz dessen Namen nennen? Das bleibt natürlich unter uns!

Es ist eine Frage der Einstellung ...