Windows 10 und die neue Ära der flexiblen Zusammenarbeit

14. Dezember 2015

2 Min. Lesezeit

Windows 10 wurde in Deutschland schneller angenommen als seine Vorgänger. Der Verdienst gebührt vor allem den modernen Kollaborationsfunktionen.

Windows 10 und die neue Ära der flexiblen Zusammenarbeit (Desktop)

E-Mails lesen, schreiben und senden: Für viele Mitarbeiter ist das der Büroalltag. Pro Sekunde senden und erhalten wir 2,4 Millionen. Hinzu kommen SMS, Chats, Tweets, Facebook und unzählige Apps, mit denen wir versuchen, produktiver zu sein. Kommunikation steckt heute im Erbgut jedes Büroarbeiters.

Und dennoch stellt sie häufig ein zentrales Problem dar. Vielleicht haben amerikanische Venture-Capital-Investoren den Wert des Startup-Unternehmens Slack – die neueste Team-Chat App, die maximale Produktivität verspricht – deshalb auf 2,8 Milliarden US-Dollar geschätzt. Aber Achtung: Die Zukunft der Zusammenarbeit könnte noch viel näher sein. Versteckt sie sich vielleicht in den Funktionalitäten des neuen Windows 10?

Download-Rekord

Die Statistiken variieren zwar, wie viele Geräte inzwischen Windows 10 installiert haben, aber die Zahl wird weitgehend zwischen 53 und 67 Millionen geschätzt. In anderen Berichten hört man, dass der Ansturm auf das neue Betriebssystem gerade in Deutschland sehr hoch ist, weil sich dort HP und Microsoft zusammengetan haben, um personalisierte Produkteanzubieten, die perfekt aufeinander abgestimmt sind.

StatCounter gibt zum Beispiel an, dass Windows 10 innerhalb eines Monats nach Erscheinungsdatum schon für 6,4 % der Internetnutzung in Deutschland genutzt wurde. Diese Zahl wird ein wenig beeindruckender, wenn man bedenkt, dass Windows 7 in der gleichen Zeitspanne gerade mal für 1,63 % und Windows 8 für 0,83 % der Internetnutzung verwendet wurde. Benutzer scheinen das neue Windows 10 also zu mögen.

Flexibilität für einen flexiblen Arbeitsstil

Im Gegensatz zu seinen Vorgängern wurde Windows 10 speziell dazu entworfen, sich dem Arbeitsstil des individuellen Benutzers anzupassen.

In Edge, dem neuen Browser des Betriebssystems, kann man zum Beispiel Notizen direkt zu Webseiten hinzufügen und diese dann speichern oder mit Kollegen, die ebenfalls Windows 10 verwenden, teilen. Benutzer, die die digitale Assistentin Cortana aktiviert haben, können per Freisprechfunktion browsen, E-Mails abrufen und Dateien online oder auf Festplatten finden.

Mitarbeiter, die viel unterwegs sind oder auf dem Weg ins Büro häufig arbeiten, werden besonders Continuum 2 zu schätzen wissen. Mit diesem Feature kann das Tablet ein PC-Interface aufrufen, wenn man es an eine Tastatur anschließt. Sobald die Verbindung getrennt wird, verwandelt es sich wieder in ein Tablet. Auch die Apps passen sich in Windows 10 dem Gerät an, auf dem sie gerade verwendet werden. Tablets und Notebooks lassen sich via ultra-schnellem WiGig Internet mit Tastatur, Bildschirm und Maus verbinden – man darf dem Kabelsalat auf und unter dem Schreibtisch also Lebewohl sagen.

Alle, die an einer futuristischen Verwendung interessiert sind, werden sich freuen, dass Windows 10 mit der Microsoft HoloLens auch Hologramme wiedergeben kann. Schalten Sie es in einem Meeting ein, und Teilnehmer von Dublin bis Dubai scheinen im selben Raum zu sitzen.

Wenn Sie das ganze auf die dafür optimierten Geräte laden, wie zum Beispiel das EliteBook Folio 1020 von HP, haben Sie ein Produktivitätsgenie, mit dem Sie so ziemlich alles, überall und mit jedem tun können.

Diese Kombination bietet einen entscheidenden Vorteil - vor allem in der DACH-Region, wo40% der Entscheidungsträger davon ausgehen, dass sich mobile Arbeitsplatzkonzepte langsam aber sicher gegen das klassische, feste Büro durchsetzen. Die von Citrix und Crisp Research durchgeführte Studie befand auch, dass eine „moderne IT-Ausstattung ... für die Unternehmen die tragende Säule ihrer neuen Arbeitsplatz- und Mobilitätsstrategie" ist.

Natürlich ist Windows 10 nicht das einzige System, dessen Funktionen sich so gut an den Bedürfnissen des modernen Arbeitsalltags anpassen. Doch die schnelle Annahme von Windows 10 durch deutsche Benutzer im Vergleich zu Vorgängersystemen lässt vermuten, dass sich schon bald die Mehrzahl der Unternehmen (und damit auch deren Mitarbeiter) das Betriebssystem zunutze machen werden, um ihre Aufgaben und Projekte zu erledigen – egal wann und egal wo.

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