Was „Daredevil Staffel 2“ IT-Profis über Sicherheit lehrt

18. Juli 2016

3 Min. Lesezeit

Die Welt, in der Daredevil lebt, ist bösartig und schlecht. Verbrecher lauern in jeder dunklen Ecke, in einer brennenden und gesetzlosen Hell's Kitchen – in der Teufelsküche. Moral ist rar gesät, und selbst Daredevil stellt sie manchmal infrage. Die Welt, in der Daredevil kämpft, ist nicht unähnlich der heutigen Sicherheitsumgebungen.

Was „Daredevil Staffel 2“ IT-Profis über Sicherheit lehrt (Desktop)

Datengestützte Netzwerke sind enorm umfangreich und kompliziert, und jede Lücke in der Architektur kann als Einladung für einen Einbruch oder einen Hack erachtet werden.

Genauso wie Matt Murdock anscheinend unmögliche Lebenslagen bewältigen muss, um als sein Alter Ego Daredevil für Gerechtigkeit zu kämpfen, so stehen auch IT-Fachkräfte immer mehr unüberschaubaren Sicherheitslandschaften gegenüber. Dies sind drei Motive aus der „Daredevil Staffel 2“ von Netflix, die veranschaulichen, wie IT-Fachkräfte eine ununterbrochene Verteidigung gegen die größten Bedrohungen von heute aufbauen.

Eine gesteigerte Wahrnehmung ist unumgänglich

Murdocks Blindheit wird zu seiner Stärke und schließlich, durch Schulung, Daredevils Kraft. Daredevils andere Sinne werden durch den Verlust seines Sehvermögens weiter geschärft, wodurch er eine stärkere Wahrnehmung seiner Umgebung erreicht.

Eine erhöhte Wahrnehmung in der heutigen lockeren Sicherheit von Datenumgebungen ist entscheidend. Katastrophale 56 % von Unternehmen lassen Netzwerkdrucker hinsichtlich ihrer Sicherheitsstrategie außer Acht1, obwohl Forschungen des Ponemon Institute ergaben, dass 60 % der befragten Unternehmen Datenpannen hatten, bei denen Drucker betroffen waren. Im Durchschnitt benötigten sie 46 Tage, um einen Cyberangriff unter Kontrolle zu bringen2 . Bei einer anderen Umfrage stimmten 80 % der Unternehmen zu, dass IT-Sicherheit wichtig für die Geschäftsprozesse ist, aber nur 59 % dieser Unternehmen gaben an, dass Drucksicherheit wichtig für sie sei3 . Nur durch scharfe Einstimmung auf alle Schwachstellen kann ein Unternehmen gegenüber Hackeraktivitäten sicher werden. Netzwerkdrucker stellen unglaubliche Bedrohungen für Unternehmen dar und müssen in der umfassenden IT-Sicherheitsstrategie eingehend berücksichtigt werden.

Moral kann blind machen

Tagsüber ist Murdock ein bescheidener, unscheinbarer Anwalt, der Außenseiter-Klienten mit anscheinend unmöglichen Chancen annimmt. Nachts tötet er als Held Verbrecher in Selbstjustiz und führt die wirkliche Gerechtigkeit aus, die bei seinen täglichen Kämpfen im korrupten Gerichtssystem unvollendet blieb. Die moralischen Konflikte in Murdock sind enorm. Murdock, geplagt von der Schuld wegen der Gewalt, die er in der Nacht zuvor verübte, verbringt viele Tage mit der Beichte bei seinem Priester.

Moral kann blind machen Moral lässt viele Menschen denken, dass ihren Kollegen vertraut werden kann. Die traurige Wahrheit ist jedoch, dass nicht jedem Mitarbeiter ein solches Vertrauen gebührt. Unternehmen müssen ihre Augen öffnen, um zu sehen, dass die unverdächtigsten Mitarbeiter Diebe sein könnten. Bei einer kürzlich durchgeführten Umfrage von IDC erklärte ein IT-Leiter eines Herstellungsunternehmens, dass sein Unternehmen geistiges Eigentum – neben anderer Ursachen – aufgrund von Mitarbeitern verloren hatte, die vertrauliche und geschützte Informationen ausgedruckt und diese an die Mitbewerber des Unternehmens verkauft hatten. Bei der gleichen Umfrage erklärte ein anderer IT-Leiter eines Finanzdienstleisters, dass Mitarbeiter in seinem Unternehmen Entwicklungen und sonstiges geistiges Eigentum in Gefahr brachten, indem sie Dokumente wahllos ausdruckten oder Ausdrucke im Ausgabefach des Druckers liegen ließen. Ohne die richtigen Druckauthentifizierungsfunktionen kann jeder solche Papiere aus dem Netzwerkdrucker nehmen, gleich wer den Druckauftrag gesendet hat.

Der Machtkampf

Wenn sich Murdock in den Verbrechen bekämpfenden Daredevil verwandelt, riskiert er alles, sogar sich selbst, um das Richtige zu tun. Während die Technologie sich weiterentwickelt hat und mächtiger wurde, befindet sich die IT am Steuer eines komplizierteren und überwältigenderen Netzwerks von Services und Geräten. So wie jedoch die Netzwerke gereift sind, so sind dies auch die Fertigkeiten und die Agilität, mit der Hacker dreist die gefährlichsten Sicherheitseinbrüche der Geschichte vornahmen. Schlagzeilen über neue Einbrüche häufen sich in kürzeren Abständen. Untersuchungen zufolge meinen 64 % der IT-Manager, dass ihre Drucker wahrscheinlich mit Malware infiziert sind. Die Verantwortung der Verwaltung heutiger Firmennetzwerke ist immens und erfordert kontinuierliche Wachsamkeit.

Schutz Ihres Netzwerks

Eine ernstzunehmendere Sicherheitsumgebung erfordert eine ernstzunehmendere Sicherheitsstrategie. Richten Sie den erstmaligen richtigen Schutz durch Befolgen dieser drei Schritte ein:

  1. Nutzen Sie einen Sicherheitsberater.

    Zögern Sie nicht, Expertenwissen anzuzapfen, wenn Ihren Mitarbeitern bei bestimmten Fragen Kenntnisse fehlen. Experten für Druckersicherheit unterstützen Sie bei der Erstellung einer für Sie funktionierenden Strategie.

  2. Führen Sie eine Bewertung durch.

    Besteht tatsächlich ein Risiko für Ihr Unternehmen und zu welchem Grad? Überprüfen Sie Ihre derzeitigen Sicherheitsmaßnahmen, um festzustellen, ob diese auf dem neuesten Stand sind. Nehmen Sie an dieser kostenlosen Umfrage teil, um zu sehen, wo die Schwachstellen liegen könnten.

  3. Entwickeln Sie einen Plan.

    Sichern Sie Ihre Druckerflotte und terminieren Sie notwendige Begutachtungen und Evaluierungen, damit dieser Plan langfristig umsetzbar bleibt, da sich die Technologie und die Hacker, die sich darauf Zugang verschaffen wollen, weiterentwickeln.

Lesen Sie hier mehr über das Drucksicherheitsangebot von HP: www.hp.com/go/PrintersThatProtect

Footnotes

“The Insecurity of Network-Connected Printers,” Ponemon Institute, October 2015.
Ibid.
“The Business Value of Printer Security,” IDC, November 2015.
“The Insecurity of Network-Connected Printers,” Ponemon Institute, October 2015.

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