So wird mobiles Surfen auf Geschäftsreise zum Kinderspiel

4. Dezember 2014

2 Min. Lesezeit

Auf der Geschäftsreise lassen sich manche Notebooks oder Tablets einfach per Sim-Karte mit dem Internet verbinden. Neue Angebote machen das mobile Surfen einfach und günstig – auch im Ausland.

So wird mobiles Surfen auf Geschäftsreise zum Kinderspiel (Desktop)

Die Suche nach dem WLAN ist ein gutes Smalltalk-Thema, sei es in der Hotellobby, am Flughafen oder auf einer Konferenz. Es heißt dann: „Hast du schon ein schnelles WLAN-Netz gefunden? Und wo gibt es den Zugangscode?“ Über die fremden Hotspots ins Netz zu gehen ist meist teuer – wenige Minute kosten dann bereits ein paar Euro. Dabei gibt es bessere Wege, um mit dem Laptop unterwegs die Mails zu checken.

Schon seit einiger Zeit lässt sich das Notebook durch einen Surfstick mit dem Internet verbinden. Eine weitere Alternative ist das Smartphone als mobilen Hotspot einzurichten. Beides ist auf der Geschäftsreise jedoch umständlich – und man verpflichtet sich mit einem Vertrag über Monate oder muss vorher lange nach einem passenden Tarif Ausschau halten.

Einfacher funktioniert es, wenn Sim-Karte und eine entsprechende Verbindungssoftware bereits im Laptop oder Tablet vorinstalliert sind. So kann man überall ins Netz gehen - mit Breitbandgeschwindigkeit – und das Ganze zu einem äußerst attraktiven Tarif ohne Vertragsbindungen. Im Taxi zum Meeting lässt es sich so bequem das Hotel buchen oder mit einem Geschäftspartner skypen.

Besonders für Geschäftsleute, die nur ab und zu reisen, lohnt sich dieser Service. Denn abgerechnet wird nach dem Prepaidsystem. Wer beispielsweise sieben Tage unterwegs ist, kauft sich für diese Zeit einen Zugang. Für eine Geschäftsreise innerhalb von Deutschland sind dies etwa 12 Euro, also sehr viel weniger als mit dem Surfstick oder über den kostenpflichtigen Hotspot im Hotel. Eine bestimmte Datenmenge lässt sich ebenfalls kaufen, erst wenn das Volumen aufgebraucht ist, muss man wieder zahlen.

Über die deutschen Grenzen hinweg wird es auch nicht viel teurer. Statt saftiger Roaming-Gebühren kommen ein paar Euro drauf. Mit der Sim-Karte kann der Geschäftsmann in elf europäischen Ländern im Netz surfen. Es sind alle wichtigen Länder wie Großbritannien, Frankreich, die Niederlande und Spanien dabei, demnächst soll das Angebot auf die Vereinigten Staaten ausgeweitet werden. Auch bei der Geschwindigkeit muss der Nutzer nicht zurückstecken: Mit dem Service surft er über das schnelle LTE-Netz, das in vielen europäischen Großstädten bereits verfügbar ist.

In zahlreichen europäischen Städten sind zwar die WLAN-Netze mittlerweile in Cafés, Bussen und Hotels nutzbar. Oft kosten das auch dort Geld – beispielsweise in den Hotels. Und gerade das Nutzen von diesen offenen Netzen ist nicht ungefährlich, warnen Experten. Mit der eigenen Verbindung über die Sim-Karte sind die Daten dagegen automatisch verschlüsselt. Der große Vorteil: Auch an Plätzen, an denen es kein WLAN gibt – wie im Flugzeug vor dem Abflug – können die Mails noch abgerufen werden. Während des Flugs lassen sie sich über Windows Outlook bequem bearbeiten. Und nach der Landung schickt das Programm die Nachrichten ganz automatisch ab.

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