Produktivität am Arbeitsplatz: Vier Mythen über moderne Manager

27. März 2017

3 Min. Lesezeit

Möchten Sie als Manager ans Limit gehen? Wir ergründen die Mythen des modernen Managers. Und räumen mit ihnen auf.

Produktivität am Arbeitsplatz: Vier Mythen über moderne Manager (Desktop)

Der Mythos: Nur wenn man Personal sieht, sieht man, ob alle arbeiten

2013 hat Marissa Mayer Telearbeit abgeschafft. Entgegen aktuellen Entwicklungen wurden alle der mehr als 14.000 Mitarbeiter von ihrem Home Office entbunden, wenn es nicht absolut notwendig war.

Als Gründe wurden angeführt, dass die besten Ideen beim Zusammentreffen im Korridor entstehen oder gemeinsam in der Kaffeeküche. Es war wohl mehr der Versuch, Kontrolle über ein strauchelndes Unternehmen zu gewinnen, und weniger das begründete Handeln der Führungsebene.

Wer mit Mayers Entscheidung nicht leben konnte, wurde aufgefordert, sich einen neuen Arbeitsplatz zu suchen. Dies war in mehrfacher Hinsicht gefährlich:

  • Unzufriedenes Personal: Wird das Arbeiten im Home-Office ohne triftigen Grund gestrichen, ist die Wirkung demoralisierend.
  • Höhere Kosten: Größere Belegschaft In-House bedeutet höhere laufende Kosten. Höhere Mieten, höhere Stromrechnung, höhere Ausgaben für Telefon, Tee, Kaffee usw.
  • Mehr Stress, weniger Produktivität: Pendler kommen gestresster an und leisten weniger. Es ist ganz einfach. Starker Verkehr, Stau und mangelndes Privatleben tragen nicht gerade zur Zufriedenheit der Mitarbeiter bei.

Der Kernpunkt hier sind bewährte Verfahren für Telearbeit und die Festlegung, wie Produktivität gemessen wird – d. h. Qualität der Arbeit und Zielerfüllung messen, nicht die eingeloggten Stunden.

Der Mythos: Wer am lautesten schreit ...

Als Vorgesetzter müssen Sie nicht unbedingt der lauteste sein, um Ihre Zuhörer zu überzeugen. Hören Sie sich selbst häufig schreien, fragen Sie sich, warum. Ist es wegen Inkompetenz des Personals, führen sie Einzelgespräche und Schulungen durch. Überlegen Sie, ob die Anweisungen uneindeutig sind. Dies kann auch eine Ursache für Fehler sein. Ist dies der Fall, so betrachten Sie die Art Ihrer Briefings, E-Mails und Weisungen.

Wichtig ist, sich zu vergegenwärtigen, dass Schreien ein Zeichen von Machtdemonstration darstellt, aber vielfältige – negative – Auswirkungen auf Mitarbeiter hat. Mitarbeiter werden überstrapaziert, leistungsschwach und emotional. Gewöhnen sie sich an einen Tyrannen, so schalten sie einfach ab. Wenn immer nur alles schlechtgeredet wird, verliert eine Aussage hinter dem Schreien ihre Bedeutung. Somit wird Schreien letztendlich nur eine Zeitverschwendung.

Der Mythos: Geregelte Bürozeiten sind das Beste

Ähnlich wie die Vorgaben von Marissa Mayer, sind auch streng geregelte Bürozeiten nicht immer das Beste. Man muss Mitarbeiter nicht in ein Zeitfenster von 9:00 Uhr bis 17:30 Uhr zu zwängen, wenn dies für sie nicht sinnvoll ist. Sollen Mitarbeiter geschätzt und leistungsbereit sein, berücksichtigen Sie individuelle Bedürfnisse.

Bringt z. B. ein Elternteil sein Kind morgens zur Schule und holt es nachmittags ab, wäre 9:30 Uhr bis 15:30 Uhr und ein Zusatz abends eventuell günstiger. Ist es nicht unbedingt notwendig, um 8:30 Uhr anzutreten, warum sollen Mitarbeiter dann in ein enges zeitliches Korsett gesteckt werden?

Stellen Sie sicher, dass jeder die verschiedenen Arbeitspläne kennt, dass die Mitarbeiter im Home-Office mit den erforderlichen Geräten ausgestattet sind, und dass jeder im Büro die besten Tools für Konferenzen und Zusammenarbeit hat.

Der Mythos: Der Vorgesetzte braucht die beste Technik

Hochwertige Technik ist bei Mitarbeitern begehrt und kann der Motivation dienlich sein. Wer arbeitet nicht gerne mit gut verarbeiteten, ausgeklügelten Geräten? Wenn man gleichzeitig darauf achtet, dass die Ausstattung alles Nötige enthält, was die Mitarbeiter zum Bewältigen ihrer Arbeit brauchen, bringt man Fairness und Produktivität ins Büro.

Ihre Außendienstler und mobil arbeitenden Mitarbeiter benötigen gegebenenfalls ein leichtes, portables und leistungsfähiges Gerät – für ihre Aktivitäten außerhalb des Büros. Mitarbeiter im Innendienst sind den Tag über am Schreibtisch tätig. Hier reicht eventuell ein PC. Elegante Geräte mit sinnvoller Ausstattung dort, wo sie gebraucht wird, können helfen, das IT-Budget effizient zu verwalten.

Ein Abo-Dienst kann bei diesen Problemen aushelfen. Ein Technik-Partner wie HP kann Ihnen die benötigte Technik liefern und diese warten. Können Sie Hintergrundwissen präsentieren, so ist es einfach, überzogene Erwartungen hinsichtlich der neuesten Geräte zu dämpfen.

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