Moderne Laserdrucker mit Mehrwert - Drucken? Aber sicher!

9. Oktober 2015

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Die neue Generation der Laserdrucker und -multifunktionsgeräte ist nicht nur kleiner, leiser und leistungsstärker als vorherige Modelle. Sie sorgt auch für mehr Komfort und Sicherheit in Unternehmen jeder Größe.

Laserdrucker mit dem gewissen Etwas: Ausgeklügelte Details machen den Unterschied


  

Beim Thema IT-Sicherheit denken die meisten Unternehmer zuerst an Computer und dann an mobile Endgeräte, die zunehmend ins Visier der Hacker gelangen. Dass die gesamte Druckerflotte eines Unternehmens ein Einfallstor für Cyberkriminelle sein kann, dessen sind sich die Wenigsten bewusst – manchmal so lange, bis sie die leidvolle Erfahrung machen. In einer Umfrage des Forschungsunternehmens Quocirca im Juni 2015 gaben 90 Prozent der befragten Unternehmen an, mindestens einmal Datenverluste durch eine unsichere Druckumgebung erlitten zu haben. Das kann passieren, weil Drucker und Multifunktionsgeräte mit eigener E-Mail-Adresse, Festplatte und direkter Netzwerkverbindung heute wie vollwertige Computer funktionieren, aber nicht entsprechend gesichert wurden.

Beim Thema Drucksicherheit setzen die neuen Enterprise-Geräte Maßstäbe. Sie prüfen vor dem Gerätestart sowohl BIOS wie auch Betriebssystem und können Manipulationen oder Veränderungen identifizieren. Das Laden eines verdächtigen BIOS wird verhindert und das Original-BIOS von einem geschützten Speicher wiederhergestellt. Auch ein verdächtiges Betriebssystem wird erkannt und das Laden unterbunden. Im laufenden Betrieb können die Geräte Einbruchsversuche erkennen, indem Sie sich bei verdächtigen Aktivitäten sperren und den Administrator informieren.

Komplizierter wird es, die einzelnen Geräte in eine unternehmensweite Sicherheitsarchitektur einzubinden. Hierfür gibt es inzwischen spezielle Softwarelösungen. Diese ermöglichen es, eine einheitliche Sicherheitsrichtlinie für die gesamte Druckerflotte zentral zu erstellen und per Knopfdruck vollautomatisch auf alle Geräte aufzuspielen. Die Software überwacht permanent, ob auf allen Geräten die Einstellungen korrekt gesetzt sind und korrigiert diese bei Bedarf.

Doch die Gefahren lauern nicht nur im Netzwerk, sondern auch der Ausgabeschacht ist ein Risiko. Für Unbefugte ist es ein Leichtes, vertrauliche Druckdokumente aus dem Ausgabeschacht zu entwenden, bevor der zuständige Mitarbeiter sie abholt. Dies lässt sich mit einer Pull-Print Lösung verhindern: der Druckauftrag wird erst dann ausgegeben, wenn der Anwender sich am Gerät authentifiziert und den Auftrag abruft. Die einfachste Möglichkeit ist PIN-Druck, indem der Auftrag nur nach Eingabe der PIN am Gerät gestartet werden kann. Die beste und komfortabelste Lösung ist ein unternehmensweites Pull-Print Konzept. Hierbei werden die Druckaufträge auf einem Server gespeichert und Anwender müssen sich zum Abholen der Aufträge grundsätzlich am Gerät authentifizieren, beispielsweise mit ihrem Firmenausweis. Diese serverbasierte Lösung ist allerdings sehr aufwändig. Um auch kleineren Unternehmen Pull-Print zu ermöglichen, gibt es nun eine kostenlose, cloud-basierte Lösung. Eine einfache Registrierung genügt, Investitionen in Server und Software sind nicht erforderlich.

Expertengespräch: "Druckersicherheit umfassend beleuchten"


  

Der Clou: Da das Dokument in der geschützten Cloud vorgehalten wird, kann der Mitarbeiter es an jedem beliebigen der neuen Laserdrucker mit Touchscreen ausgeben lassen. Aber auch ältere Geräte mit Touchscreen werden unterstütz. Die Daten werden bei der Übertragung natürlich immer verschlüsselt.

Ein Großteil der technischen Innovationen heutiger Laserdrucker befindet sich in den Tonerkartuschen. Sie sind kleiner geworden, so dass auch die Geräte um bis zu 40 Prozent schrumpfen konnten. Gefälschte Tonerkartuschen erkennen die Drucker automatisch. Vor Diebstahl können IT-Leiter sie schützen, indem sie die Kartuschen einer bestimmten Druckerflotte zuordnen – allen anderen Druckern verweigern sie daraufhin schlichtweg den Dienst.

Aus dem Schlafmodus brauchen die Laserdrucker nur noch die Hälfte der Zeit, bis sie startklar sind. Innerhalb von sechs Sekunden drucken sie die erste Seite, in einer Minute schaffen sie bis zu 43 Seiten. Und Duplex-Druck bewältigen sie sogar fast zweimal schneller als zuvor. Auch ihre Geschwindigkeit verdanken die Geräte u.a. dem neuen Toner: Wie bereits der Farbtoner besteht der schwarze aus zahlreichen Partikeln mit weichem Kern – dieser schmilzt dadurch schneller und schon bei niedrigeren Temperaturen. Durch den niedrigeren Schmelzpunkt der weichen Toner-Kerne benötigen die Laserdrucker auch nur noch etwa die Hälfte der Energie im Vergleich zu den Vorgängermodellen.

Und damit man die Nachbestellung des Verbrauchsmaterials besser planen kann bietet neuerdings ein Chip in der Kartusche eine verlässliche Auskunft über den tatsächlichen Füllstand: Er misst den Tonerverbrauch je nach Abdeckung und Farbe. Damit verschenken Unternehmen keinen Toner mehr. Nach dem Motto „einschalten und loslegen“ sind schwarze Toner-Finger auch kein Thema mehr: Die Siegel an den – im Übrigen bei Lieferung vorinstallierten – Kartuschen entfernen sich von allein und verschwinden im Inneren der Kartusche.

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