Mehr Macht für neue Arbeitskräfte

1. Februar 2017

4 Min. Lesezeit

Lernen Sie die Leute kennen, die den Arbeitsplatz der Zukunft gestalten. Und erfahren Sie, warum es für jedes Unternehmen entscheidend ist, den digitalen Anforderungen ihrer Mitarbeiter gerecht zu werden.

Mehr Macht für neue Arbeitskräfte (Desktop)

Laut Gartner wird die Generation der Millennials bis zum Jahr 2020 50 % der globalen Belegschaft ausmachen, während die Nachfolgegeneration (auch bekannt als Generation Z) schon mit den Hufen scharrt. Bis 2025 wird dieser Anteil auf 75 % steigen. Was ist nun aber das Besondere daran? Es ist doch bloß eine andere Generation, oder nicht?

Nein! Was beide Generationen auszeichnet, ist ihre Affinität zur digitalen Welt. Nie zuvor trat eine Personengruppe auf den Arbeitsmarkt, die die zentralen Business-Tools so viel besser beherrscht als ihre älteren Kollegen. Sie werden die Arbeitswelt über die nächsten Jahre prägen und dabei den Grundstein für die Arbeitsweise und -kultur für das gesamte Jahrhundert legen.

Diese Generation wird den Großteil Ihrer internen Kunden ausmachen. Ihre Herangehensweise an Technik und ihr Umgang damit bestimmen maßgeblich über den Erfolg Ihres Unternehmens – ganz besonders, wenn es um den Bedarf an digitalem Spitzentalent geht: dem „Power-User“.

Höhere Maßstäbe setzen

Herkömmliche PCs werden vielen Nutzern nicht mehr ausreichen. Schauen Sie sich den Finanzsektor an, wo Börsenhändler sechs Bildschirme oder mehr über ein einziges Gerät betreiben oder Analysten mit umfangreichen Datenmengen und strengen Arbeitsabläufen eifrig versuchen, Zahlen schneller zu berechnen als die Konkurrenz. Eine einzige Millisekunde kann dabei den Unterschied zwischen erfolgreichem und gescheitertem Deal ausmachen. Diese Fachleute können auf eine professionelle Workstation nicht verzichten.

Interessanterweise beobachtet die Öl- und Gasindustrie den größten Bedarf an Workstations zur Bohrsteuerung und -visualisierung und verwendet dafür Software wie AutoCAD. Und je raffinierter und anspruchsvoller CAD-Modelle und Software werden, desto mehr steigt auch der Bedarf von Designprofis an derart verlässlichen Hochleistungsgeräten.

Für visuelle Effekte (VFX) in Film und Animation benötigen Computergrafikanwendungen erhebliche Spezifikationen. Durch immer höher auflösende Bilder, höhere Bildraten und die neueste Technik, wie stereoskopisches 3D und 4K, wird der Bedarf an stets schnelleren Workstations größer. Und wenn wir heute mit einer Grafikkarte anstatt mit der CPU rendern können, müssen diese Geräte in der Lage sein, die neueste NVIDIA-Technologie zu übernehmen.

Dazu kommt, dass der Großteil dieser Fachleute nicht an einen Schreibtisch gebunden ist. All jene Spezifikationen müssen in einem tragbaren Gerät vereint sein. Z-Workstations kommen mit Remote Graphics Software (RGS). Änderungen, die aus der Ferne vorgenommen werden, kommen also unmittelbar im Büro an. Noch besser: Es funktioniert auch mit Mac, sodass Sie nahtlos zwischen HP-Workstations mit Windows und einem Studio mit Macs wechseln können. Design ist dabei heute ebenso wichtig wie die Funktion.

Auf diese Veränderungen in der Einstellung muss man eingehen

Eine Studie von PwC gibt in dem Bericht „Millennials at work – reshaping the workplace“ weiteren Aufschluss über die Anforderungen der wachsenden Angestelltengeneration:

Sie haben einen ausgeprägten Sinn für Individualität. Persönliche Entfaltung und Work-Life-Blending sind wichtiger als Geld. Letzteres bezieht sich in Hinblick auf das Geschäft auf Mobilität und Vertrauen. Im Wesentlichen geht es darum, den Angestellten die nötigen Werkzeuge mit auf den Weg zu geben, um jederzeit und von überall aus arbeiten zu können. Dies bedarf dem Vertrauen der Vorgesetzten, dass sie ihren Job frei und und dennoch zuverlässig ausüben. Flexible Arbeitszeiten werden zum Standard. Nach aktuellem Status geben jedoch nur 28 % an, dass die ihnen im Bewerbungsgespräch versprochene Work-Life-Mischung in der Praxis nicht eingehalten wird.

Ohne Zweifel verändert der demografische Wandel die Arbeitskultur – allerdings nach Meinung dieser anspruchsvollen Generation nicht schnell genug. Sie fühlt sich durch starre oder überholte Arbeitsformen eingeschränkt und legt mehr Wert auf Mobilität und flexibles Arbeiten. Sie erwartet nicht nur einen höheren Standard der Technik, sondern eine Technik, die ihrer Vorstellung vom Arbeiten zu jederzeit und von überall aus gerecht wird. Betrachten Sie dies als „Power-Mobilität“.

Jedes Unternehmen, das diese Angestellten vernachlässigt, vernachlässigt seine eigene Zukunft. 72 % von ihnen mussten bereits Abstriche hinsichtlich ihrer Karriereerwartungen machen. Das bedeutet: Sobald bessere Zeiten anbrechen, wird es für Unternehmen schwer, sie zu halten – es sei denn, Ihr Unternehmen hat Maßnahmen unternommen, die den Erwartungen dieser Mitarbeiter gerecht werden und ihnen ihre gewünschte „Power-Mobilität“ ermöglicht.

Laut PwC suchen derzeit 38 % dieser dynamischen Generation nach einem neuen Job. Wenn Ihr Unternehmen also seine Spitzentalente behalten möchte, haben Sie einen ausgezeichneten Grund dafür, die Finanzabteilung um eine Erhöhung des IT-Budgets zu bitten. Dort ist nämlich bekannt, dass es deutlich teurer ist, Talente anzuziehen, als sie zu halten.

Nur IT kann es schaffen

Der IT wird als Wegbereiter der Veränderung eine Schlüsselrolle zuteil. IT weiß, wie man das Talent und die Produktivität der jüngsten Generation auf dem Arbeitsmarkt entfaltet. Einfach ausgedrückt: Die Zukunft des Unternehmens liegt in den Händen der IT-Verantwortlichen.

Ein kleines, aber schlagkräftiges Paket

HP bietet eine Auswahl an Workstations, die allesamt durch 30 Jahre HP Z DNA-Technologie und Forschung geprägt sind. Derzeit liegt der Fokus auf der Bereitstellung von innovativem, platzsparendem Design, Mobilität und Leistung. Die neue HP Z2 Mini Workstation ist gerade mal etwas größer als fünf Zentimeter – etwas kleiner als eine durchschnittliche Espressotasse. Gleichzeitig liefert sie mehr als doppelt so viel Leistung wie ein Mini-PC der Business-Klasse. Sie kann auch außerhalb des Sichtfeldes an der Unterseite eines Tisches oder an der Rückseite eines HP Z-Monitors angebracht werden, damit Sie mehr Platz für Monitore und andere Hardware zur Verfügung haben. Da Verlässlichkeit für Power-User von zentraler Bedeutung ist, wird jedes Gerät stundenlangen Tests nach Militärstandard unterzogen.

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