Innovative Bildschirme: Fenster in eine neue Arbeitswelt

28. Mai 2015

2 Min. Lesezeit

In einer digitalisierten Welt sind immer mehr Berufe auf moderne Bildschirme angewiesen. Darstellungen mit hoher Schärfe oder Geräte mit 3D-Brille eröffnen neue Möglichkeiten. 

Innovative Bildschirme: Fenster in eine neue Arbeitswelt (Desktop)

In David Eggers Roman „The Circle“ erhält die Hauptfigur Mae im Verlauf der Geschichte immer und immer mehr Bildschirme und Tablets für ihren Arbeitsplatz. Die Geräte stehen stellvertretend für den Arbeitswahn in dem ominösen Tech-Unternehmen, dem das Bestsellerwerk seinen Namen verdankt. Sie liest sich schön, diese Metapher – und doch trifft sie nicht zu. Denn in vielen Jobs sind mehrere Bildschirme kein Ausdruck für Überwachung, sondern eine Voraussetzung für effektives und kreatives Arbeiten.

In einer sich immer schneller drehenden Welt entscheiden Sekunden – und diese Sekunden sind der Informationsvorsprung. Journalisten arbeiten in Online-Redaktionen mit mehreren Bildschirmen, Trader behalten auf bis zu sechs Bildschirmen den Überblick – jede Kursbewegung hat ihre Relevanz, und kann Millionen kosten. Fotografen, Grafiker, Architekten, Webdesigner: Sie alle vertrauen auf mehrere Bildschirme. Dabei ist es wichtig, auf die richtigen Modelle zu setzen.

Um wirklich effektiv mit mehreren Bildschirmen arbeiten zu können, muss die Zusammensetzung stimmen. Durch eine spezielle Technik – Narrow Bezel Design genannt – können die Bildschirme nebeneinander positioniert werden. Ein großes Bild entsteht, die Übergänge zwischen den Geräten sind kaum sichtbar. So kann man beispielsweise große Bildschirmflächen für bewegte Werbung aufbauen. Aber auch auf dem Trading-Floor in den Banken ist die Technik sinnvoll eingesetzt. Der Vorteil: Die Bildschirme lassen sich um einen Arbeitsplatz herum aufbauen. Wenn der Mitarbeiter von der Seite schaut, ist das Bild noch scharf.

Genau diese Fähigkeit steckt auch in einem gebogenen Bildschirm. Der innovative 34-Zoll-Monitor ist so geschwungen, dass sich das Bild für den Betrachter enorm vergrößert und eine Art Panorama-Bild zeigt. Es fühlt sich an wie das Eintauchen in eine eigene Welt. Besonders für kreative Tätigkeiten bietet der geschwungene Bildschirm eine riesige Spielwiese für neue Ideen. Was früher als kreatives Chaos auf dem Schreibtisch herrschte, findet sich nun auf dem Panorama-Bildschirm wieder.

Wichtig ist es, beim Kauf immer auf die Auflösung zu achten: Wer beispielsweise eine Leistung von 4K oder 5K haben will, kann von einem Hersteller verschiedene Modelle finden – jeweils auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt. 4K heißt, dass 4000 Pixel in der Horizontalen vorhanden sind. Etwa für Fotografen gibt es besonders scharfe Bildschirme. Ein weiterer Vorteil: Die Geräte müssen nicht umständlich kalibriert werden, sondern es gibt Zubehör, mit dem sich diese Einstellung immer wieder leicht herstellen lässt. Selbst ein Laie sieht die Unterschiede zwischen einer nicht-kalibrierten und einer kalibrierten Darstellung, viel klarer wirken die Fotos mit der richtigen Einstellung.

Auch für andere Gelegenheiten gibt es den passenden Bildschirm. Mit einer Extra-Brille beispielsweise entsteht eine Virtual Reality. Das ist so visionär, dass noch gar nicht klar ist, wo die Technologie in der Arbeitswelt Anwendung findet. In der Medizin, aber auch im Journalismus und vor allem im Gaming tüfteln die Forscher und Entwickler an neuen und sinnvollen Einsatzmöglichkeiten.

Doch damit hören die Möglichkeiten nicht auf: Mit einem anderen speziellen Bildschirm können plötzlich Objekte in 3D über dem Bildschirm erscheinen. Ingenieure haben so die Möglichkeit, bestimmte Bauteile besser zu konstruieren und zu kontrollieren. Von allen Seiten. Und für Schüler werden mit dem Bildschirm technische Erfindungen zum Leben erweckt. Der sonst so theoretische Physik-Unterricht wird plötzlich anschaulich.

Mit dieser neuen Technik ist der Bildschirm mehr als eine Abbildung von Inhalten. Durch seine Fähigkeiten wird er selbst zum Werkzeug. Durch verschiedene Features lässt sich beispielsweise das Display des Smartphones auf den Bildschirm übertragen. Ein Bild im Bild. Für App-Entwickler ist so etwas ein unverzichtbares Tool.

Beruf und Bildschirm lassen sich also gut abstimmen. Und wer diesen tagtäglichen Assistenten aussucht, sollte sich vorher über die Bandbreite an technischen Innovationen informieren. Der IT-Coach berät gerne auch individuell. Schreiben Sie ihm an itcoach@handelsblatt.com

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