Ein Schwarzweiß-Thema

6. September 2016

2 Min. Lesezeit

Gefälschte Kartuschen sind nicht das Papier wert, auf dem sie gedruckt werden.

Ein Schwarzweiß-Thema (Desktop)

Die meisten Kleinunternehmer haben ihre Kosten nonstop im Auge. Aber wenn man nicht aufpasst, kann das dazu führen, dass an falschen Stellen Abstriche gemacht werden.

Und wenn ein Angebot zu gut klingt, um wahr zu sein, ist es selten wahr. Weltweit beliefen sich die finanziellen Auswirkungen von Fälschungen und Piraterie 2015 auf mehr als 1,2 Billion €.

Gefälschte Kartuschen birgen hohes Kosten-Risiko

Gefälschte Tonerkartuschen sind nicht zu verwechseln mit legitim nachgefüllten/wiederaufbereiteten Kartuschen, die eindeutig als nachgefüllt oder wiederaufbereitet gekennzeichnet sind. Obwohl gefälschte Kartuschen wie Originale aussehen mögen, sind sie in der Regel von viel schlechterer Qualität und liefern schlechte Ausdrucke und eine niedrige Seitenergiebigkeit.

Diese schlechte oder inkonsistente Druckqualität ist ein guter Indikator für nicht vom Hersteller stammende Produkte. In einigen Fällen können gefälschte Kartuschen zu dauerhaften Schäden am Drucker und zu Garantieverlust führen. Gefälschte Produkte können durch schlechte Druckqualität Papier vergeuden und auch umweltschädliche Stoffe enthalten.

Da viele KMUs auf einen reibungslosen Arbeitsablauf setzen und oft nicht die Ressourcen haben, um groß angelegte Hardwareprobleme oder versteckte Extrakosten zu tragen, stellen Fälschungen einen hohen zusätzlichen Kostenfaktor für sie dar.

Mehr als 20.000 gefälschte Originalkartuschen und Computerprodukte von HP wurden von Januar bis November 2015 dank des HP Fälschungs- und Betrugsprogramms (ACF) von den EU-Märkten genommen.

Susanne Schöwitz-Franchi, HP ACF-Programm-Manager für Europa, Nahost und Afrika, sagt: „Die Nachforschungen von HP lassen vermuten, dass mehrere tausend illegale Kartuschen bereits europaweit ausgeliefert worden sind.“

Jedoch wurden letztes Jahr in Zusammenarbeit mit dem europäischen Zoll mehrere Klagen gegen die Einfuhr von Graumarktware, die geistiges Eigentum verletzten, erhoben.

Achten Sie auf das Hologramm!

Woher wissen Sie also, ob Ihnen eine Fälschung verkauft wurde oder verkauft wird? HP hat für alle Produkte, einschließlich seines Druckerzubehörs, sehr hohe Standards. Original HP-Zubehör wird immer neu geliefert – nie nachgefüllt oder wiederaufbereitet – und kommt normalerweise in ungeöffneter, hochwertiger Verpackung. Schenken Sie also zunächst einmal diesen Indizien Aufmerksamkeit.

Original HP-Zubehörproduke tragen ein eindeutig identifizierbares Hologramm auf der Verpackung. Wenn Sie das Hologramm-Etikett hin und her verschieben, werden Sie einen Farbwechsel und das Wort OK bemerken. Es gibt auch einen handlichen QR-Code, der über Ihr Smartphone gescannt werden kann.

Nehmen wir aber einmal an, Sie schenken diesen Aspekten keine Aufmerksamkeit und nutzen Kartuschen, ohne sie zu prüfen. Eine schlechte oder ungleichmäßige Druckqualität ist ein weiterer Indikator. Ebenso Kartuschen, die mit Tonerstaub bedeckt sind oder im Drucker auslaufen. Wenig überraschend ist, dass die Ausfallrate gefälschter Kartuschen sehr hoch ist. Eine Kartusche, die wiederholt versagt, ist wahrscheinlich eine Fälschung. Achten Sie auch auf eine niedrige Seitenergiebigkeit.

Einfache Vorsichtsmaßnahmen

Es ist immer ratsam, nur über einen zugelassenen Vertriebskanal zu kaufen. So haben Sie eine transparente Lieferkette und Regressanspruch, sollte etwas schief laufen.

Eine von einem offiziellen HP-Lieferanten gekaufte Kartusche kann auch mit dem zur Verfügung gestellten, portofreien Versandmaterial zurückgeschickt werden und wird durch HP Planet Partner recycelt.

Wenden Sie sich an den örtlichen HP Händler auf hp.com. Für weitere Informationen oder um HPs ACF-Experten einen Verdacht zu melden, besuchen Sie hp.com/go/anticounterfeit.

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