7 Tipps für Ihren PC-Schutz

11. März 2015

4 Min. Lesezeit

Vielleicht denken Sie nicht daran, während Sie im Internet surfen oder sich in sozialen Netzwerken aufhalten, aber Sie sind die erste Verteidigungslinie gegen Sicherheitsrisiken aus dem Internet. Nachfolgend finden Sie einige Regeln, die Sie sich zu Herzen nehmen sollten.

7 Tipps für Ihren PC-Schutz (Desktop)

Vielleicht denken Sie nicht daran, während Sie im Internet surfen oder sich in sozialen Netzwerken aufhalten, aber Sie sind die erste Verteidigungslinie gegen Sicherheitsrisiken aus dem Internet. Die Sicherheit liegt in Ihren Händen. Wenn Sie sich gute Gewohnheiten aneignen, kann dies Ihre Online-Aktivitäten und die Ihrer Kollegen sicherer und angenehmer gestalten.

 
Die folgenden sieben Gewohnheiten können Sie innerhalb von wenigen Minuten lernen. Sie sind zudem simpel genug, um sie auch im Berufsalltag anzuwenden.

  1. Verwenden Sie sichere Kennwörter

    Ein Kennwort ist normalerweise der erste und manchmal auch der einzige Schutz gegen unbefugten Zugriff. Kennwörter sind der Schlüssel zu Ihrem Heiligtum. Behalten Sie diese Regeln also im Hinterkopf.

    • Viele Websites informieren Sie während der Kennworterstellung darüber, ob das von Ihnen eingegebene Kennwort sicher genug ist. Bitte achten Sie auf diesen Hinweis und überlegen Sie sich ein neues Kennwort, falls Ihres als zu schwach oder unsicher eingestuft wird.
    • Verwenden Sie auf keinen Fall Ihren Namen, Redewendungen oder Wörter und Abkürzungen, die in einem einsprachigen Wörterbuch oder zweisprachigen Fremdwörterbuch zu finden sind.
    • Stellen Sie keine Zahlen an den Anfang oder das Ende des Kennworts und verwenden Sie keine bekannten Tastaturfolgen wie zum Beispiel „Qwertz2“.
    • Das Kennwort sollte für andere Nutzer sinnlos erscheinen. Verwenden Sie Kennwörter bestehend aus beliebigen Buchstaben- und Symbolfolgen, die zusätzlich willkürlich groß oder klein geschrieben sind. So können Hacker und Systeme zum Knacken von Kennwörtern diese schwieriger herausfinden.
    • Verwenden Sie einen Kennwort-Zufallsgenerator, wie zum Beispiel die App 1Password, um ein einzigartiges Kennwort zu erstellen und zu speichern.

  2. Sperren Sie Ihren Computerbildschirm

    Sie können nie sicher sagen, wer Ihren Computer möglicherweise verwendet, wenn Sie nicht in der Nähe sind. Sperren Sie daher Ihren Bildschirm, um unbefugten Personen den Zugriff zu verwehren. In einem Büro könnte ein Kollege, Gast oder Dienstanbieter auf Ihren unbeaufsichtigten Computer zugreifen. So können private Informationen schnell öffentlich werden.

     
    Es dauert nur ein paar Sekunden, Ihren Computer zu sperren. Sie müssen nur die Tastenkombination Strg+Alt+Entf drücken und die Option „Computer sperren“ auswählen. Für Ihr Smartphone oder Ihren Tablet-PC gilt: Verwenden Sie die Kennwortfunktion. Diese Geräte sind genauso gefährdet und anfällig wie Ihr Computer. 

  3. Schützen Sie Ihre mobilen Geräte vor Verlust

    Mobile Geräte wie Smartphones, Tablet-PCs und Laptops sind gerad wegen ihrer Mobilität so begehrt. Diese Mobilität kann jedoch ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko darstellen. Geräte gehen leicht verloren oder werden verlegt. Beachten Sie daher Folgendes:

    • Erstellen Sie eine Liste mit Telefonnummern und E-Mail-Adressen von Personen und Zentralen, die Sie bei Verlust kontaktieren müssen.
    • Verwenden Sie ein Kabelschloss für Ihren Laptop oder bewahren Sie diesen in einer abgeschlossenen Schublade auf.
    • Tragen Sie Smartphones und Tablet-PCs am Körper, wenn Sie unterwegs sind.
    • Bewahren Sie Ihre Geräte niemals in aufzugebendem Reisegepäck auf.

  4. Schützen Sie Daten auf mobilen Geräten und Wechseldatenträgern

    Mobile Geräte und Wechseldatenträger wie USB-Sticks ermöglichen uns einen einfachen Informationsaustausch und eine einfache Informationsübertragung, können jedoch auch zu Verlust und Missbrauch von Daten führen. Es ist wichtig, die Geräte vor Verlust oder Diebstahl zu schützen, doch genauso wichtig ist der Schutz der darauf enthaltenen Informationen. Beherzigen Sie dafür die folgenden Tipps:

    • Aktivieren Sie Software-Updates
    • Erstellen Sie regelmäßig Sicherheitskopien von wichtigen Daten
    • Entfernen Sie alle Daten von Ihrem Gerät, bevor Sie es entsorgen, verschenken oder weggeben
    • Verschlüsseln Sie falls möglich alle Daten
    • Verwenden Sie ein Anti-Virus-Progamm und führen Sie regelmäßig Updates durch

  5. Prüfen Sie URL-Adressen, bevor Sie darauf klicken

    Einfach gesagt: Erst denken, dann klicken. Kriminelle gestalten schädliche Webseiten oft nach Vorbild einer offiziellen und legitimen Website. Es ist jedoch gar nicht so schwer, die tatsächliche Herkunft zu bestimmen. Bewegen Sie Ihre Maus einfach über die URL-Adresse und die eigentliche Webseite wird in einem kleinen Pop-up-Fenster angezeigt. Erscheint Ihnen diese Adresse verdächtigt, klicken Sie diese auf keinen Fall an.

     
    Bei verkürzten URL-Adressen wie tinyurl.com und bit.ly fügen Sie einfach ein Pluszeichen (+) an das Ende der URL-Adresse, um die tatsächliche Adresse anzuzeigen. Bei QR-Codes verwenden Sie eine Reader-App, die Ihnen vor dem Öffnen des Links dessen wahre Herkunft anzeigt. Laden Sie mobile Anwendungen und Softwares nur von vertrauenswürdigen Quellen wie Google Play, Microsoft.com oder Java.com herunter. 

  6. Seien Sie vorsichtig bei der Nutzung öffentlicher WLAN-Netze

    Die Nutzung öffentlicher WLAN-Netze ist riskanter als die Anmeldung in privaten oder geschäftlichen WLAN-Netzen, da man keine Informationen zu System- oder Sicherheitseinstellungen hat. Daher ist bei der Nutzung besondere Vorsicht geboten.

    • Greifen Sie nicht auf vertrauliche Privatkonten (z. B. Bankkonten) zu, wenn Sie in einem öffentlichen WLAN-Netz angemeldet sind.
    • Vergewissern Sie sich, dass Websites HTTP-Protokolle verwenden und ein Schlosssymbol anzeigen.
    • Achten Sie darauf, dass keine Personen oder Sicherheitskameras Ihre Aktivitäten beobachten oder dokumentieren.
    • Greifen Sie auf persönliche Informationen niemals von einem Computer zu, der sich an öffentlich zugänglichen Plätzen, z. B. in einer Hotel-Lobby, befindet.
    • Nutzen Sie öffentliche WLAN-Netze nur für allgemeine Internetrecherchen wie den Wetterbericht oder Restaurantkritiken.

  7. Denken Sie nach, bevor Sie etwas auf sozialen Netzwerken veröffentlichen

    Soziale Netzwerke bieten eine Plattform, um mit Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben, und das auf bequeme und unterhaltsame Art und Weise. Seien Sie aber vorsichtig mit dem, was Sie dort veröffentlichen. Berücksichtigen Sie sowohl persönliche als auch geschäftliche Risiken und treffen Sie folgende Vorsichtsmaßnahmen:

    • Halten Sie sich immer an die Geschäftsregeln Ihres Unternehmens.
    • Bitten Sie Freunde und Familie, Ihre persönlichen Informationen, einschließlich Beziehungen, vertraulich zu behandeln.
    • Seien Sie vorsichtig, wenn Sie Spiele spielen, an Umfragen teilnehmen oder auf Links klicken, die andere Ihnen geschickt haben.
    • Überprüfen und aktualisieren Sie Ihre Privatsphäre- und Sicherheitseinstellungen in den sozialen Netzwerken regelmäßig.

Tägliche Nutzung

Schlechte Angewohnheiten sind schwer abzulegen, gute Gewohnheiten können Sie jedoch vor Bedrohungen aus dem Internet schützen. Sie stellen die erste Verteidigungslinie im Schutz gegen Sicherheitsrisiken für sich selbst, Ihre Kollegen und Ihre Geräte dar. Und da kriminelle Methoden und Taktiken immer ausgefeilter werden, ist es umso wichtiger, dass man sich gute Sicherheitsgewohnheiten aneignet

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