Entwickler im Interview: So werden 3-in-1-Geräte Mobile Apps revolutionieren

1. März 2017

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Zwischen Tablet, Laptop und Desktop-PC hin- und herwechseln: In der modernen Businesswelt kostet es Zeit und manchmal auch Nerven. Viel effektiver läuft Ihr Businessalltag mit 3-in-1-Geräten: Wie diese Devices die Arbeitswelt und die Zukunft der Mobile Apps verändern, verraten App-Entwickler im Interview.

Entwickler im Interview: So werden 3-in-1-Geräte Mobile Apps revolutionieren (Desktop)

Welchen Einfluss nehmen 3-in-1-Devices auf die Weiterentwicklung von Mobile Apps? Die beste Gelegenheit zur Nachfrage boten die HP Continuum Accelerator Events, die im September 2016 in London, Paris und Berlin stattfanden. Dort waren die App-Entwickler Stefan Truthän von fireChief und Ahmed Rashad Mohamed von Zalando zu Gast. Beide erhielten für die Anpassung ihrer Apps an Microsoft Continuum ein Preisgeld.

Business now: Microsoft Continuum bietet die Möglichkeit, das HP Elite x3 nahtlos als Tablet, Laptop und Desktop-PC zu nutzen. Welche Chancen stellt das App-Entwicklern in Aussicht?

Ahmed Rashad Mohamed: Windows 10 und 3-in-1-Geräte bieten App-Konstrukteuren die Gelegenheit, neue Apps für zuhause, unterwegs und bei der Arbeit zu erstellen. Zwar existieren derzeit 400 Millionen Windows-10-Devices. Doch der App-Store von Microsoft ist im Vergleich zu anderen App-Stores weniger gesättigt. Das erhöht die Wettbewerbschancen der Entwickler.

Stefan Truthän: Das Windows Ökosystem ist nach wie vor riesig. Die Windows-10-Installationsbasis baut sich weiter aus. Microsoft ist außerdem dabei, die vorhandenen Entwicklertools einfacher nutzbar zu machen. Gleichzeitig fließen die gewaltigen Möglichkeiten der Cloud in die Apps ein. Dass viele der Technologien dann auch noch Open Source sind oder sein werden, hilft sicherlich auch.

Business now: Übertragen wir diese neuen Möglichkeiten in die Businesswelt. Was glauben Sie, wie 3-in-1-Devices in Zukunft den Arbeitsplatz verändern?

Stefan Truthän: Wenn man sich gedanklich nochmal auf die Ebene der Businessprozesse bewegt und die Arbeit in verschiedene Phasen einteilt, erkennt man schnell das Potential von 3-in-1-Geräten. Sie ermöglichen es, sich quasi ohne Medien- und Device-Bruch effizienter und smarter durch Prozessphasen zu bewegen – von der Datenerfassung, über die Datenergänzung bis hin zur Datenbearbeitung. Die Zukunft der Arbeit setzt auf noch mehr Flexibilität und braucht für jede Aufgabe die passende Umgebung. Das 3-in-1-Device wird dabei der unersetzliche Begleiter. Es spart auch ungenutzte Rechnerressourcen und Lizenzen und ist somit nachhaltig und effizient. Eine ideale Zukunft.

Business now: Und abseits der Arbeitswelt? Welche Apps sind hier zukünftig denkbar?

Stefan Truthän: Die Möglichkeit, mit dem 3-in-1-Gerät auch größere Displays zu nutzen, ermöglicht beispielsweise neue Einkaufserlebnisse. Denkbar ist, dass sich der Anwender Produkte auf einem großen Display anzeigen lässt. Wenn er dann das Device als Mobile verwendet, um die Order auszuführen, wird nicht nur das Display verkleinert, sondern es werden die relevanten Informationen im Kontext dargestellt.

Ahmed Rashad Mohamed: Bei Zalando versuchen wir immer, das beste Shoppingerlebnis für die Geräte zu finden, die unsere Kunden nutzen. Deswegen haben wir uns entschieden, Continuum in der Windows-10-App zu unterstützen. Die Benutzer erleben die Shoppingerfahrung von Tablet und Desktop PC – mit einem User Interface, das für externe Bildschirme maßgeschneidert ist. Während des Einkaufens schalten sie dann auf Wunsch zwischen Mobile und Continuum hin- und her. Das schafft ein nahtloses Einkaufserlebnis.

“Die Zeit von „one size fits all“ und zwanghafter Konformität ist endgültig vorbei.”

Business now: Die Zukunft der 3-in-1-Geräte hat also begonnen. Welche Trends erwarten uns in den nächsten Jahren?

Ahmed Rashad Mohamed: Es ist zu erwarten, dass die Kategorie der 3-in-1-Geräte der neue Trend von mehreren Microsoft-Hardware-Partnern wird. Apps der Zukunft müssen immer scharfsinniger und dynamischer sein.

Stefan Truthän: Das 3-in-1-Device ist in etwa wie die Kleidung eines Menschen, die sich im Laufe des Tages verschiedenen Arbeitsaufgaben anpasst – kein Mensch mäht seinen Rasen im Anzug. Die Zeit von „one size fits all“ und zwanghafter Konformität ist endgültig vorbei. Es geht um Individualität. Das schont auch die Nerven der User und spart Kosten. Denn es gibt kein ständiges Wechseln, sondern vielmehr ein Erweitern. In Zukunft werden wir wahrscheinlich auch faltbare Devices sehen, die mindestens 2-in-1-Szenarien ermöglichen. Gerät und Betriebssystem werden außerdem stärker verschmelzen und einen digitalen Zugangspunkt mit möglichst vielen Nutzungsszenarien darstellen.

Unterm Strich: Der “3-in-1”-Arbeitsplatz macht die Arbeitswelt noch mobiler

Das HP Elite x3 ist ein 3-in-1-Gerät, das die Mobilität von Smartphone und Tablet mit der Leistung eines Desktop-PCs verbindet. Dank Dockingstationen und Microsofts Continuum-Technologie arbeitet der User an einem externen Bildschirm mit Office-Apps wie Word oder Excel, während er das Mobilgerät ganz normal weiter verwendet – etwa zum Telefonieren oder zum Schreiben einer SMS an den Chef. Das macht den Arbeitsalltag effektiver. Und sicherer. Es ist nämlich keine fehleranfällige und unsichere Datensynchronisation zwischen mehreren Geräten mehr notwendig.

Klingt nach der passenden Arbeitserleichterung für Ihr Businessjahr 2017? Hier finden Sie mehr Informationen zum HP Elite x3.

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