Der Arbeitsplatz im Wandel: Fünf Dinge, die Unternehmen wissen müssen

28. Juni 2017

3 Min. Lesezeit

Die Arbeitswelt verändert sich und mit ihr auch der Arbeitsalltag, an den sich viele von uns gewöhnt haben. Folgende Faktoren werden unser Arbeitsleben formen und Firmen zu neuen Ansätzen bewegen.

Der Arbeitsplatz im Wandel: Fünf Dinge, die Unternehmen wissen müssen (Desktop)

Einheitliche Dynamiken am Arbeitsplatz gehören allmählich der Vergangenheit an. Und so auch traditionelle Rollen. Heutzutage vermitteln Arbeitgeber ihren Mitarbeitern Tools und Möglichkeiten zur Entfaltung ihres Potentials, anstatt sie durch feste Strukturen einzuschränken. Worum geht's genau? Globale Megatrends - darunter sich wandelnde Demographien, beschleunigte Innovationen, Hyperglobalisierung und eine schnelle Urbanisierung - schlagen Wellen innerhalb ganzer Branchen. Diese Veränderungen werden an zukünftigen Arbeitsplätzen eine stärkere Vernetzung, anpassbare Technologien und intelligentere Möglichkeiten erfordern. Und alles wird in den Händen von jüngeren und technikversierten Fachkräften liegen.

Die gute Nachricht ist, dass dieser globale Wandel eine granulare Wirkung hat, da er Führungskräfte aus unterschiedlichen Bereichen zwingt, am Arbeitsplatz eine kooperativere und integriertere Position einzunehmen. Zum Beispiel werden Entscheidungsträger aus der IT einen größeren Einfluss bekommen, wenn es um alltägliche Kerngeschäftsprozesse geht. Denn sie übernehmen die Verantwortung für die Umsetzung von Lösungen, die Innovationen generieren und Unternehmensgewinne schützen. Klar, Ihre Abteilung muss bereits viele Herausforderungen meistern. Doch der Druck ist hoch, die Bedürfnisse der Arbeitnehmer von morgen zu erfüllen - und darüber hinaus. Der sich wandelnde Arbeitsplatz wird so aussehen:

1. Jüngere, technikversierte Arbeitnehmer werden die Führung übernehmen.

Die sogenannten Millennials stellen schon in naher Zukunft eine große Mehrheit der globalen Arbeitskraft dar. Nachfolgende Generationen liegen nicht weit zurück. Diese technikaffinen Digital Natives vertrauen ganz auf die Technologie, um ihr Leben einfacher und produktiver zu gestalten. Technologie wird also auch eine Schlüsselrolle dabei spielen, diese Arbeitskräfte zu gewinnen und zu halten. Führungskräfte werden einen stärkeren Fokus auf ihre Beziehungen mit diesen jüngeren Arbeitnehmern setzen und deren Bedürfnisse und Erwartungen erkennen müssen. Dieser Ansatz wird Abteilungen dabei helfen, Lösungen anzubieten, die zu Flexibilität, Personalisierung und Kooperation führen - so, wie es sich die Millennials wünschen.

2. Die Arbeitsstile der Mitarbeiter werden alles andere als traditionell sein.

Eine weltweite Studie von PGi (Premiere Global Services Inc.) hat ergeben, dass 79 Prozent der Befragten außerhalb des Büros arbeiten. Das Remote Office wird künftig zu einer immer beliebteren Option, da Aufgaben nahezu überall erledigt werden können und nicht zwangsläufig innerhalb der traditionellen Geschäftszeiten oder im Büro erfolgen müssen. Technologie wird für die Umsetzung dieses Trends eine Hauptrolle spielen, nicht nur durch vernetzte Geräte, mit deren Hilfe Mitarbeiter von der ganzen Welt aus in den Büroräumen virtuell präsent sein können, sondern auch durch das Aufkommen von Initiativen wie "Bring your own device" (BYOD). Unternehmen werden Lösungen bereitstellen müssen, die eine wachsende Gruppe von Mitarbeitern unterstützen, die nicht physisch im Büro anwesend sind, sowie solche, die sich für BYOD entscheiden.

3. Arbeitsräume werden offener und kooperativer.

Klassische Büroräume sind out. Arbeitsräume öffnen sich und Wände - ob tatsächliche oder sinnbildliche - verschwinden um kooperativere Arbeitsumgebungen zu ermöglichen. Dieser Trend scheint sich fortzupflanzen, da jüngere Generationen dazu neigen, eine nichttraditionelle Bürogestaltung zu bevorzugen. Was steht noch auf der To-Do-Liste der Büroarchitektur? Räume, die speziell für Co-Kreation und immersive sowie interaktive Erfahrungen vorgesehen sind. Wieder einmal durchbrechen technologische Innovationen die Grenzen der Büros und ihrer physischen Möglichkeiten. Die entsprechenden Abteilungen sollten den ersten Schritt wagen und verschiedene Lösungen ausprobieren, die den Anforderungen innerhalb der Büroräume entsprechen.

4. Sicherheitsinteressen werden größere Bedeutung erlangen.

Weltweit wachsende Unternehmen erfordern eine stärkere Vernetzung in puncto Sicherheit. Diese Notwendigkeit wird weiter wachsen, weil sowohl vorhersehbare als auch unvorhersehbare technologische Innovationen zunehmen. Während Gartner vorhersagt, dass bis zum Jahr 2020, 99 Prozent der Schwachpunkte im System den jeweiligen Sicherheits- und IT-Fachkräften bereits bekannt sein werden , wird es selbigen zunehmend erschwert, mit den veränderten Risiken Schritt zu halten. Unternehmen werden Lösungen bereitstellen müssen, die dafür gewappnet sind, bereits bekannte Sicherheitsrisiken zu identifizieren und abzuwehren, aber auch solche Risiken, die man nicht kommen sieht.

5. Für IT-Fachkräfte werden kooperativere Dienstleistungsmodule entstehen.

Die Aufgaben von IT-Führungskräften entwickeln sich zukünftig weiter, da Unternehmen ihre Fähigkeiten so wirksam einsetzen, dass die Gesamtziele des Unternehmens gefördert werden. IT-Manager werden ihre Teams motivieren, an Diskussionen teilzuhaben, die über die IT-Blase hinausgehen. So hat eine Studie herausgefunden, dass es für erfolgreiche IT-Manager wichtiger ist, digitale Unternehmensinitiativen und die Gesamtkosten des Unternehmens zu fördern, als IT-spezifische Kosten zu optimieren. Dies kann bedeuten, dass mehr strategische Diskussionen, eine stärkere Zusammenarbeit mit anderen Geschäftszweigen und rundum kooperativere Beziehungen notwendig sind.

Unternehmen werden Lösungen anbieten müssen, die den wachsenden Anforderungen gewachsen sind. Mit einem besseren Bewusstsein für kommende Generationen, technologischen Fortschritten und intelligenteren Optionen können Arbeitsplätze schon heute zum Wandel beitragen.

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